Creating CM_30 – insights into the process

Kolja Huneck

Die Dokumentation des Zirkuskünstlers Kolja Huneck beschreibt die Kreation seines Stücks CM_30 und gibt Einblicke hinter die Kulissen. Wie kam der Jongleur zu Scheiben und Licht als Arbeitswerkzeuge und welche Visionen verfolgt er mit seiner ersten Soloproduktion? Von den ersten Ideen und Recherchen mit den Lampen und Scheiben, über Lockdown-Experimente, bis hin zu Szenenausschnitten des fertigen Stücks, beinhaltet die Videoreportage Interviews und ungesehene Momente der zweijährigen Kreationsphase.

 

CM_30 führte Kolja Huneck zu vielen verschiedenen Residenzorten und Theatern in Europa. Im Oktober 2020 war der Künstler in der Kettenfabrik in Saarbrücken zu Gast. Im April 2021 war die Premiere im HochX Theater und Live Art in München geplant. Der Performer nutzte die Zeit im pandemiebedingt geschlossenen Haus, um Video- und Bildmaterial des Stücks zu erstellen. Das Projekt CM_30 ist shortlisted circusnext 2020-2021 (project cofunded by the Creative Europe programme of the European Union), gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und koproduziert von Provinciaal Domein Dommelhof Neerpelt und PERPLX Festival Kortrijk.

 

Kolja Huneck wurde 1994 in München geboren und begann mit 12 Jahren, verschiedene Formen der Jonglage zu erkunden. Neben seiner Faszination für den Zirkus entwickelte er auch ein Interesse für Magie und arbeitet seit 2013 an der Verbindung beider Disziplinen. Während des Studiums an der Zirkusschule in Rotterdam fand er das Objekt für seine künstlerische Arbeit: Schallplatten sowie selbst gestaltete Scheiben aus verschiedenen Materialien. Im Juni 2019 schloss er das Studium an der Kunsthochschule Codarts Circus Arts mit einem Bachelor in Objektmanipulation ab. Nach dem Kurzstück me-mo-ri (2019) erarbeitete er das Solo CM_30.

 


In Zusammenarbeit mit HochX


Mit der Unterstützung von

Dokumentarfilm
26.05.2021— 20:00 h
Online (Livestream)
30 min.
in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln
Publikumsgespräch in deutscher und englischer Sprache im Anschluss
Weltpremiere