Programm/e 2010


Mit riesengroßen Flügeln | Avec des ailes immenses - figurentheater tübingen

Scene: Mit riesengroßen Flügeln | Avec des ailes immenses - figurentheater tübingen

© Klaus Kühn

25.05.2010 | 20:00 H

25.05.2010 | 10:30 H

26.05.2010 | 19:00 H

26.05.2010 | 10:30 H


Buswerkstatt QuartierEurobahnhof


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MIT RIESENGROßEN FLÜGELN 25.05 (F)
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"Die Dinge sehen dich an und fordern auf, dich zu verändern" (Rilke).
Der Regen verdampft und im Schlamm des Hinterhofs rührt sich ein zerrupftes Etwas mit riesengroßen Flügeln. So fing damals alles an für Pelayo und Elisenda und ihr fieberkrankes Kind. Beide beobachten den gefallenen Körper, gekleidet wie ein Lumpensammler, mit stiller Bestürzung. Seine großen Stinkgeierflügel, schmutzig und nass, liegen für immer gestrandet im Schlamm. Man sperrt ihn in den Hühnerstall. So beginnt er, ohne eigenes Zutun die Lebensumstände seiner Umgebung zu verändern. Das Kind erwacht in der folgenden Nacht fieberfrei. Bald weiß alle Welt, daß in Pelayos Haus ein Engel aus Fleisch und Blut gefangen liegt. Eine lebenskluge Nachbarin wie auch der Dorfpriester fühlen sich zu Erklärungen und Untersuchungen berufen. Aus allen Richtungen eilen Neugierige herbei, das Wunder zu bestaunen. In einem phantastisch-surrealen Spiel vermischen sich die Ebenen von Schauspiel und Figurentheater zu einer magischen Bühnenwelt, in der am Ende alles zu leben scheint. Die Umrisse einer Alltagswelt verschwimmen und unter dem uns Sicherheit gebenden Wissen klappen Falltüren auf.Die beiden Figurenspieler Frank Soehnle und Karin Ersching gründeten ihr figuren theater tübingen 1991, auf der Suche nach den Grenzbereichen zwischen Figurentheater und anderen Künsten.

25.05 (D) + 26.05 (F) 10:30 - Zwei Schulveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung.  

Vorstellungen:                                                                                                                         25.05 / 20:00 Französische Fassung + 26.05 / 19:00 Deutsche Fassung

Dans un village situé entre la jungle et la côte de la mer des Caraïbes apparaît soudain un étrange personnage volant, mi-vieillard, mi-ange, avec d’immenses ailes et trois plumes sur le crâne.Mais que peut-on faire d'un ange, surtout quand il n'a plus la force de voler? Enfermé aussitôt dans un poulailler par des paysans, il devient objet de curiosité, puis de dévotion. Progressivement, la vie du village se transforme. Virtuose de la marionnette à fils, le metteur en scène Frank Soehnle puise dans la variété des techniques de la marionnette pour inventer un théâtre visuel où les monstres ouvrent vers le merveilleux. Ses marionnettes sont des passeuses vers un monde artificiel, proche des ombres, de la mémoire, du rêve.  L´art de  Frank Soehnle se marie ici admirablement  au „réalisme magique“ de l´écrivain colombien Gabriel García Márquez. Fondée en 1991, la compagnie Figuren Theater Tübingen, l´une des plus virtuoses du moment,  cherche à pousser les limites entre marionnettes, objets, arts plastiques, spectacle et musique pour développer des formes théâtrales nouvelles.

25.05 (D) + 26.05 (F) 10h30 - Deux représentations scolaires en coopération avec Landeszentrale für politische Bildung    

Représentations: version française le 25.05 / 20:00 + version allemande le 26.05 / 19:00

www.figurentheater-tuebingen.de



Regie | Mise en scène : Enno Podehl

Nach einer Erzählung von | D´après la nouvelle de : Gabriel García Márquez

Figurenspiel | Marionnettistes : Karin Ersching, Karin Ould Chih, Frank Soehnle

Erzähler | Comédien : Patrick Michaëlis (F), Enno Podehl (D)

Französische Übersetzung | Traduction française : Claude Couffon

Figuren und Bühne | Marionnettes et scénographie : Frank Soehnle

Musik | Musique : rat’n’X (Johannes Frisch, Stefan Mertin)

Kostüme | Costumes : Steffen Flohr

Assistentin | Assistante : Ulrike Andersen

Produktion | Production : Figuren Theater Tübingen

Koproduktion | Coproduction : Staatstheater Stuttgart

Koproduktion französische Fassung | Coproduction version française : Théâtre Le Passage, Centre de création artistique / Fécamp

Dauer | Durée : 60 min



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